Exhibition Post-Feminism @ størpunkt, München [14. Juni]

Exhibition Post-Feminism


488
14.
Juni
19:00 - 23:00

 Facebook-Veranstaltungen
størpunkt
Tengstrasse 32a, 80796 Munich, Germany
The exhibition POST-FEMINISM will take place from 15th of June until 13th of July 2018. The opening day will be on 14th of June 2018.

Post-Feminism can be considered a critical way of understanding the changed relations between feminism, popular culture and femininity. Thus, post-feminism deliberately distances itself from the radical and, as it were, intellectual feminism of the second and third women's movements, and strives for the next stage of gender-related social progress; where society is no longer defined by gender-specific role patterns. It may also be used to invoke the view that feminism is no longer relevant to today's Western society, because gender equality is already achieved. The reasoning is based on the individual choices of young women in terms of occupation, life partner, lifestyle as well as sexuality and body. In empiricism, however, this view is increasingly criticized when taking a closer look at the current (#)Metoo debate, the persisting wage differences, the unbroken discrimination of intersexual and transgender people, as well as the treatment of women in the art world. The exhibition should critically reflect the image of women in the 21. century, which moves between self-empowerment and self-submission. In times where gender is no longer defined by the powerful discourse of biology, but depicts in the context of 'doing gender' social and intersubjective construction, the body becomes raw material that can be freely shaped. What does self-empowerment mean for the role of women and their sexuality? What does it mean to be an emancipated woman and how close is this emancipation tied to cultural and medial norms?

Der Begriff des Postfeminismus versteht sich einerseits als kritische Betrachtungsweise der veränderten Beziehungen zwischen Feminismus, Populärkultur und Weiblichkeit. Demnach existiert eine soziale Bewegung der Bezugnahme auf und simultanen Zurückweisung des klassischen Feminismus, in welcher sich nicht nur weibliches Selbstbewusstsein, das Minirock und feministisches Engagement zu verbinden weiß, sondern auch die Furcht als Feministin wahrgenommen zu werden, äußert. Der Postfeminismus distanziert sich somit bewusst von dem radikalen und gleichsam intellektuellen Feminismus der zweiten sowie dritten Frauenbewegung und strebt nach der nächsten Stufe des geschlechtsbezogenen gesellschaftlichen Fortschritts; wobei die Gesellschaft hier als nicht länger durch geschlechtsspezifische Rollenmuster definiert, angesehen wird. Andererseits wird der Begriff im Zusammenhang mit der Theorie, dass der Feminismus für die heutige Gesellschaft irrelevant sei, da die Gleichstellung der Geschlechter in den westlichen Ländern bereits erreicht wäre, verwendet. Die Argumentation stützt sich auf die Wahlmöglichkeiten von jungen Frauen in Bezug auf Beruf, Lebenspartner – und Gestaltung sowie Sexualität und Körper. In der Empirie gerät diese Sichtweise aber zunehmend in Kritik, wenn an die aktuelle (#)Metoo-Debatte, die anhaltenden Lohnunterschiede und genderspezifischen Berufsbilder, die ungebrochene Diskriminierung von intersexuellen und Transgender Personen, aber auch an den Umgang mit Frauen in der Kunstwelt gedacht wird. Die Ausstellung hat den Anspruch das Bild der Frau im 21. Jahrhundert, welches sich zwischen Selbstermächtigung und Selbstunterwerfung bewegt, kritisch zu reflektieren. In Zeiten, in denen das Geschlecht nicht mehr durch den wirkmächtigen Diskurs der Biologie definiert wird, sondern im Kontext des «doing gender», sozialer und intersubjektiver Konstruktion unterliegt, wird der Körper zum Rohmaterial, das frei gestaltet werden kann. Was bedeutet Selbstermächtigung für die Rolle der Frau und ihre Sexualität? Was bedeutet es, eine emanzipierte Frau zu sein und wie eng ist diese Emanzipation an kulturelle, mediale und soziale Normen gebunden?

Natalie Baxter
Magnus Hastings
Cécile Hoodie
Lene Kilde
Samantha Gray
Sarah Maxwell
Sophia Süßmilch

Curated by Estella Vallender
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